Dienstag, 31. Januar 2012

Unter den Android-Tablets ist das Kindle Fire nun auf der Nr.1 der Verkaufshitliste

Ein Drittel aller Android-Tablets sind laut einer Statistik des Marktforschungsunternehmen Flurry Kindle Fire des Onlinehändlers Amazon. Mit 36 Prozent Marktanteil bei Android-Tablets zieht das Gerät gleichauf mit Samsungs Galaxy Tab. Amazon hatte im Dezember verkündet, eine Million Geräte der Kindle-Serie pro Woche zu verkaufen, inklusive E-Book-Readern. Wie hoch der Anteil des Kindle Fire dabei war, verriet der Konzern nicht.
Flurry beobachtete, von welchen Geräten bestimmte Apps aufgerufen wurden. Auf diese Weise könne man 90 Prozent aller Android-Geräte erfassen, glauben die Marktforscher.

(Quelle: heise.de)

Toshiba Excite X10 Tablet: Schön & dünn

Mit dem "Excite X10" hat Toshiba ein Gerät vorgestellt, das den Titel "weltweit dünnstes Tablet" für sich beansprucht. Das Android-Gerät ist gerade mal 7,7 Millimeter hoch - 1,1 Millimeter weniger als der Marktführer iPad. Dieser Wettbewerb um die schlanke Linie ist zwar interessant - für die Praxis weiter entscheidend, sind jedoch andere Disziplinen.
Neben der flachen Bauform fällt beim Toshiba das niedrige Gewicht von 558 Gramm positiv auf. Damit liegt es zwar nahe am Samsung Galaxy Tab, das 560 Gramm auf die Waage bringt, aber doch deutlich unter den 613 Gramm des iPad 2.
Die Rückseite des Tablet aus einer Magnesium-Aluminium-Legierung hat eine gebürstete Optik. Sie sieht deutlich besser aus als der Kunststoff-Rücken der Galaxy Tabs.
Der Bildschirm, bei einem Tablet zweifelsohne der wichtigste Teil, wird von stabilem Gorilla-Glas abgedeckt. Vermutlich kommt das Excite X10 zunächst mit Android 3.2 auf den Markt, Toshiba verspricht aber schon heute ein Over-The-Air-Update auf Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich.
Das X10 ist mit Micro HDMI und Micro USB ausgestattet. Auch ein MicroSD-Kartenleser ist integriert. So lässt sich der je nach Version integrierte Speicher von 16 oder 32 GByte noch erweitern.
Allerdings setzt das Toshiba Excite X10 weder beim Display (1280 x 800 Pixel) noch bei der CPU (TI OMAP 4420 1,2 GHz) Bestmarken. Es könnte also gut sein, dass es schon nach kurzer Zeit etwas angestaubt wirkt. Der Erfolg wird stark vom Preis sowie dem Zeitpunkt der Markteinführung abhängen. Für Deutschland ist beides noch nicht bekannt.

(Quelle: silicon.de)

Montag, 30. Januar 2012

VP8 ggen H.264 (HEVC)

Google hat "Duclair" veröffentlicht - und damit Version 1.0.0 seiner Video-Kompressionstechnik VP8. Sie soll bessere Qualität liefern und dennoch beim Dekodieren schneller als bisherige Implementierungen sein. Mit High Efficiency Video Coding (HEVC) bekommt allerdings auch der konkurrierende Standard H.264 bald einen performanteren Nachfolger. 
Sowohl VP8 als auch H.264 dienen dazu, Videodateien möglichst klein zu halten, um sie leichter speichern und übertragen zu können. Ihr Hintergrund könnte aber unterschiedlicher nicht sein: Google möchte VP8 zusammen mit dem Audio-Codec Vorbis als WebM zu einem kostenlos nutzbaren Format machen, während hinter H.264 und HEVC die MPEG LA steht - also eine Vereinigung von Patentinhabern, darunter Apple, Microsoft und die Fraunhofer-Gesellschaft, die auf Lizenzeinnahmen als Teil ihres Geschäftsmodells setzen. Für sie ist VP8 eine Bedrohung, gegen die sie mit der Behauptung vorgehen, Googles Technik verletze Patente von zwölf der von ihr vertretenen Firmen.
WebM kommt bei YouTube zum Einsatz, aber darüber hinaus spielt es noch kaum eine Rolle im Web. An Browserherstellern hat Google Mozilla und Opera für sich gewonnen. Die neue, technisch fortschrittliche Version soll auch als Werbung in eigener Sache dienen. H.264 dagegen konnte zuletzt immens von Apples iOS profitieren, das Adobes Flash-Format ebenso wenig wie VP8 unterstützt.

(Quelle: zdnet.de)

YouTube Nutzer werden jetzt automatisch auch Mitglied bei Google+

Wer ein Video zu YouTube hochladen möchte, muss bei der Google-Tochter angemeldet sein. Ist das noch nicht geschehen, kann man das schnell nachholen. Man wird auf eine Anmeldeseite geleitet und muss hier seine Daten eingeben. Das war schon immer so. Neu ist: Jeder User wird dabei automatisch mit einem Profil beim neuen Online-Netzwerk Google+ beglückt.
"Ihr Google-Konto umfasst mehr als nur YouTube", heißt es auf der neuen Anmeldeseite. "Chatten, teilen, planen, speichern, organisieren, zusammenarbeiten, entdecken und erstellen" - das alles sei nun mit einer einzigen Anmeldung möglich. Für alle Google-Dienste von Google-Mail bis hin zu YouTube sei nur noch ein einziger Nutzername nötig. Dass automatisch gleich auch ein Profil bei Google+ angelegt wird, darauf weist der Text nicht hin.
Im Netz wird die Taktik, jeden neuen Google-Nutzer mit einer Zwangsmitgliedschaft bei Google+ zu beglücken, zwiespältig beurteilt - zum Beispiel in den Leserkommentaren des US-Technologie-Blogs TechCrunch. Das sei nur ein billiger Trick, um die Nutzerstatistik zu schönen, sagen die einen. Andere halten die Vorgehensweise für legitim, weil man das automatisch angelegte Google+-Profil jederzeit auch wieder löschen könne. Etliche User haben sich Tricks überlegt, wie man das neue Verfahren aushebeln könnte. Das automatisch eingerichtete Profil setzt ein Mindestalter von 18 Jahren voraus. Wer sich jünger mache, erhalte bei der Anmeldung somit auch kein Zwangsprofil.

(Quelle: heute.de)

Netzbetreiber NTT Docomo sieht Android als Netzbelaster

Der japanische Netzbetreiber NTT Docomo hatte zuletzt mit einem massiven Netzausfall zu kämpfen - für die Probleme verantwortlich ist dem Mobilfunkanbieter zufolge Googles Android-System. Dieses setze die Netze unnötig unter Druck. Änderungen am Programmcode seien daher notwendig.
Einige Android-Applikationen würden alle drei bis fünf Minuten Kontrollsignale über das Netz versenden, selbst wenn sie gerade nur im Hintergrund liefen. Das sind zehnmal so viele Signale wie ein herkömmliches Feature-Phone versendet. Dies führe NTT Docomo zufolge zu einer starken Belastung für das Mobilfunknetz, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei. NTT Docomo fordert daher nun Änderungen von Google - unter anderem soll die Zahl der versendeten Kontrollsignale reduziert werden. Zusammen mit Google und anderen Netzbetreibern will NTT Docomo laut Reuters auch auf Android-App-Entwickler einwirken, um eine die Mobilfunknetze schonende Programmierung von Apps zu bewirken.

(Quelle: netzwelt.de)

Blackberry-Hersteller will wieder angreifen

Research in Motion (RIM), der angeschlagene Blackberry-Hersteller der, will mit einer Programmoffensive wieder Anschluss finden an den enteilten iPhone-Anbieter Apple. „Wenn das Software-Update für das Playbook im Februar erst einmal draußen ist, werden wir eine Flut von neuen Apps sehen“, sagte der neue Vorstandschef Thorsten Heins dem „Handelsblatt“.
Der frühere Marktführer bei Smartphones setzt bei der Aufholjagd auch auf den neuen Blackberry 10 mit dem Betriebssystem QNX. „Das kann viel mehr als Apples iPhone und wird im späteren Jahresverlauf kommen“, sagte Heins.
„Apple ist cool, sie haben unzählige Apps und ein großartiges Industriedesign“, lobte Heins den Konkurrenten. Aber ein Blackberry sei sicherer und werde da benutzt, „wo wirklich gearbeitet wird“. „Wir stehen für Business, nicht so sehr für Spaß und Coolness“, sagte er.
Der RIM-Chef wies Spekulationen über eine angespannte Finanzlage des Unternehmens zurück. „Wir machen Gewinn seit vier Quartalen, und wir haben 1,5 Milliarden Dollar auf der hohen Kante“, sagte er. Er könne nicht erkennen, „warum wir nicht durchhalten sollten“.

(Quelle: abendblatt.de / handelsblatt.de)

Sonntag, 29. Januar 2012

Android-Spiele mit Trojaner

Nach Angeben von Symantec sind 13 Android-Apps mit einem Trojaner verseucht. Hauptsächlich Spiele der Anbieter iApps7 Inc, Ogre Games und redmicapps sind mit dem Trojaner Counterclank infiziert sind.Betroffene Geräte erkennt man daran, dass ein Dienst namens apperhand läuft und in einigen Fällen auf einem der Startbildschirme ein Search-Icon auftaucht. Der Trojaner liest nach Angaben von Symantec unter anderem Daten wie Bookmarks, Geräteinformationen, IMEI- und SIM-Kartennummer aus und modifiziert die Browser-Homepage. Mit unerwünschten Werbeeinblendungen profitierten die Anbieter. Mit der Deinstallation der App unter "Einstellungen > Anwendungen > Anwendungen verwalten" lässt sich der Trojaner vergleichsweise einfach entfernen.

(Quelle: heise.de)