Sonntag, 4. März 2012

Verbraucherzentrale hat Google abgemahnt

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) hat den Internetdiensteanbieter Google wegen der Neuregelung seiner Daten- und Nutzungsbestimmungen abgemahnt. Der Text sei gespickt mit Begriffen wie "möglicherweise", "gegebenenfalls" oder "unter Umständen", sagte vzbv-Chef Gerd Billen dem "Spiegel". Der Nutzer wisse am Ende nicht, wozu genau er seine Zustimmung erteile und wozu nicht. Nach Auffassung der Verbraucherschützer fehlt damit die Voraussetzung für eine rechtskonforme Datenschutzerklärung. Google hat laut Bericht bis 23. März Zeit, eine Unterlassungserklärung abzugeben.
Wahrscheinlich hat Google aber keine Angst vor einer drohenden einstweiligen Verfügung.

(Quelle: stern.de)

Verkaufsargument bei Asus: Schnelle Updates auf Android 5.0

Ob der „guten Beziehungen“ des Konzerns zu Google könnte es sein, dass eines der ersten Geräte mit Android 5.0 Jelly Bean von ASUS kommt – wie Corporate Vice President Benson Li erklärt hat:
„ASUS und Google arbeiten ziemlich eng zusammen; sobald Android 5.0 verfügbar ist, denke ich, gibt es eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass wir die ersten sein werden, die das Jelly Bean-Update anbieten können.“ ASUS hatte mit dem Transformer Pad Prime eines der ersten Tablets mit Android 4.0 Ice Cream Sandwich am Start und hat auch für den Vorgänger bereits damit begonnen, die jüngste Android-Iteration auszurollen. Überhaupt sind die Taiwaner in Sachen Soft- und Firmware-Update ein leuchtendes Vorbild.
Somit können die Kunden davon ausgehen, dass bereits verfügbare oder vorgestellte Geräte wie das Transformer Pad 300, Prime und Infinity oder auch das Padfone als erste Tablets mit Android 5.0 versorgt werden.

(Quelle: androidnext.de / techradar.com)

Samstag, 3. März 2012

Wie werden wir in Zukunft unterwegs bezahlen?

Das Rennen um lukrative Bezahldienste auf Smartphone-Grundlage gewinnt an Fahrt. Nach Banken, Kreditkartenanbietern, Telekommunikationskonzernen, Onlinebezahldiensten und dem Internetschwergewicht Google, nehmen sich nun offenbar auch die beiden US-Handelsriesen Walmart und Target des mobile Payment an. Das berichtete das Wall Street Journal am Freitag unter Berufung auf eingeweihte Personen. Gegen ein mobiles Bezahlsystem, an dem Walmart und Target beteiligt sind, hätten es alle anderen Anbieter deutlich schwererer, sich zu etablieren. Die beiden Konzerne spielen mit ihren Supermärkten im Einzelhandel in den Vereinigten Staaten zentrale Rollen. Neben Lebensmitteln bieten sie Kleidung, Elektronik oder Autozubehör an. Mit ins Boot kämen noch diverse ungenannte Händler, sodass zusammen rund ein Dutzend Unternehmen am Projekt beteiligt wären.
Das Bezahlen per Smartphone läuft typischerweise über einen NFC-Funkchip, der im Handy steckt. Der Chip kommuniziert mit der Kasse. Eine Kredit- oder Bankkarte ist damit nur indirekt für den Bezahlvorgang nötig. Der Einkaufsbetrag wird automatisch vom Konto des Kunden abgebucht oder vom Kreditkarteninstitut vorgestreckt und wie üblich anschließend vom Konto eingezogen. Die USA sind einer der Vorreiter beim mobilen Bezahlen. Google hatte sein eigenes System namens Wallet im September vergangenen Jahres gestartet. Als derzeit größter Konkurrent gilt Isis, hinter dem die großen Mobilfunkanbieter der USA stecken. Auch der Online-Bezahldienst PayPal ist in dem Geschäft aktiv. Während viele Kassen bereits die grundlegende Funktechnik beherrschen, fehlt es aber noch an Smartphones mit NFC-Chips.

(Quelle: heise.de)

Wann kommt das Galaxy S III auf den Markt?

Auf dem Mobile World Congress in Barcelona hat Samsung noch keinen Nachfolger des Galaxy S II präsentiert. Samsung will das Galaxy S3 erst zu einem späteren Zeitpunkt auf einer separaten Presseveranstaltung präsentieren. Der Hersteller begründete die Entscheidung damit, die Präsentation näher an die tatsächliche Marktverfügbarkeit rücken zu wollen.
Zum Zeitpunkt gibt es bisher nur verschiedene Gerüchte:
All Things Digital etwa vermutet, dass Samsung das S3 erst zu den Olympischen Sommerspielen in London zeigen wird, da der Konzern zu den Hauptsponsoren des Sport-Großereignisses gehört.
Die Seite mobilecowboys.nl berichtet hingegen unter Berufung auf eine Samsung-Roadmap, dass das Gerät schon Mitte März auf den Markt kommen soll. Dazu würde auch ein von Samsung für den 15. März angekündigtes Event in Amsterdam passen. Der Branchenkenner Eldar Murtazin geht unterdessen von einer Markteinführung im April aus.
Ebenso viele Spekulationen gibt es über die Hardware-Ausstattung des Galaxy S3. So berichtet die Seite Boy Genius Report, dass Samsung dem derzeitigen Trend zu immer größeren Smartphones folgt und mit einem 4,8-Zoll-Display (12,2 Zentimeter) einen noch größeren Bildschirm als beim Vorgängermodell verbaut. Dank eines fast rahmenlosen Displays soll es aber trotz der Größe recht handlich sein. Zudem soll das Display eine 1080p-Auflösung bieten, womit es alle anderen aktuellen Smartphones in den Schatten stellen würde.
Die weitere Ausstattung umfasst einen 1,5 GHz schnellen Exynos-Prozessor von Samsung mit vier Kernen, eine 8-Megapixel-Hauptkamera, eine 2-Megapixel-Frontkamera, 4G-Unterstützung und das aktuelle Android 4.0, heißt es weiter. Zudem soll das Galaxy S3 ein Gehäuse mit Keramik-Anteilen besitzen.

(Quelle: big-screen.de)

Freitag, 2. März 2012

Solana von Novero mit Android und Windows 7

Das neue 9,7-Zoll-Convertible "Solana" von Novero greift das Flip-Display-Design von Dells Tablet-Netbook-Hybriden Inspiron Duo von 2010 auf.
Novero hat die Idee, Netbook und Tablet zu verschmelzen aber weiterentwickelt und präsentiert nun mit dem Solana einen Tablet-Hybriden, der sich mit nur einem Dreh blitzschnell zu einem Netbook verwandelt oder in Sekundenschnelle zwischen den beiden Betriebssystemen Windows 7 und Android umschalten lässt. Das Solana ist laut Novero auch bereits für Windows 8 vorbereitet.
Solana von Novero


Das Solana bringt bei Abmessungen von 278 x 225 x 21,5 Millimetern rund 1,3 Kilogramm auf die Waage und rechnet mit Intels Atom "Cedar Trail" N2600. Als Hauptspeicher sind 2 GByte RAM, für die SSD Kapazitäten von 32 bis 128 GByte verfügbar. Der drehbare 9,7"-Multitouch-Screen bietet eine Auflösung von 1.024 x 768 Bildpunkten und wird von dem integrierten Intel Graphics Media Accelerator (GMA) 3600 mit Pixeln versorgt.
Verbindung zu Internet und Umwelt hält das Solana via HSPA+, WLAN oder Bluetooth 2.1. Als Schnittstellen stehen dem Anwender neben 2x USB 2.0, 1x HDMI, 1x Audio, 1x Mikrofon auch ein Micro-SD-Kartenleser sowie ein SIM-Kartenslot zur Verfügung. Der Laptop-Tablet-Hybride soll laut Novero zu Beginn des 2. Quartals 2012 verfügbar sein. Als Preis nennt Novero für die Standardkonfiguration mit 64-GByte-SSD 550 Euro.

(Quelle: notebookcheck.com)

Donnerstag, 1. März 2012

Google konkurriert mit TV-Sendern langfristig um Inhalte

Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 stellt sich auf schlagkräftige Konkurrenz aus dem Silicon Valley ein.
US-Internetkonzerne wie Apple oder Google dürften in absehbarer Zeit versuchen, auf dem deutschen TV-Markt Fuß zu fassen, sagte ProSieben-Chef Thomas Ebeling am Donnerstag. "Google und Apple und die anderen Anbieter werden kommen." Er fügte hinzu: "Sie werden finanziell stark sein und mit uns in Hollywood um Rechte kämpfen."
Derzeit sind die Online-Giganten noch keine Gefahr für die hiesigen Privatsender, da ihre Fernsehdienste kaum Kunden finden. Beide arbeiten aber bereits unter Hochdruck an Neuauflagen - GoogleTV und AppleTV 2.0 kommen. Knackpunkt sind vor allem die fehlenden Inhalte - so stellen nur sehr wenige Fernsehsender ihre Programme GoogleTV zur Verfügung, da sie fürchten, dass der Suchmaschinenbetreiber mittelfristig auch ein Stück der wichtigen TV-Werbeeinnahme für sich abzweigt. Nach Aussage von Ebeling ist das nicht unwahrscheinlich: "Sie werden sich ihren Anteil holen." In Deutschland stoßen Google und Co. bei ihrer Expansion noch auf ein anderes Problem: Die meisten Bundesbürger schauen ausschließlich deutschsprachige Filme und Serien, deren Rechte hiesige Fernsehsender halten. Die Internet-Konzerne haben bei ihrer Expansion also einige Hürden zu überwinden.

(Quelle: reuters.com)

Datenschutz in Eigeninitiative

Für die einen sind die neuen Google-Verknüpfungen praktisch, für die anderen etwas zuviel Big Brother.
Wer mit der neuen Regelung nicht einverstanden ist, sollte seinen Google-Datenschutz selbst in die Hand nehmen:

Webprotokoll deaktivieren:
Über die Nutzung seiner Suchmaschine führt Google ein sogenanntes Webprotokoll, um Suchergebnisse und Werbeanzeigen zu personalisieren. Diese sogenannte History sollten Nutzer unter «google.com/history» löschen und deaktivieren, rät die Internet-Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF).

Dashboard kontrollieren und nutzen:
Google bietet unter «google.com/dashboard» eine Steuerzentrale für das Konto. In dem sogenannten Dashboard sieht man für jeden Dienst aufgelistet, welche Informationen wie persönliche Daten, Kontakte, Konversationen oder Protokolle Google gespeichert hat und kann diese auch löschen oder ändern. Über das Dashboard lassen sich auch das Google-Konto mit allen Diensten oder einzelne Dienste löschen.

YouTube-Verlauf löschen:
Google speichert auch, welche Videos die Nutzer bei der Unternehmenstochter YouTube suchen oder anschauen. Die EFF rät, auch das zu unterbinden. Dazu muss man sich auf der YouTube-Seite einloggen oder über das Dashboard dorthin gehen und auf «Video-Manager» klicken. Danach gilt es, unter Verlauf auf «Gesamten Verlauf löschen» und «Pause viewing history» zu klicken. Danach muss man unter Suchverlauf auf «Gesamten Suchverlauf löschen» und «Suchverlauf aussetzen» klicken.

Vor dem Surfen abmelden:
Wer die Google-Suchmaschine nutzt, sollte nach Möglichkeit nicht gleichzeitig bei seinem Google-Konto angemeldet sein. Auch um YouTube nutzen zu können, muss man nicht eingeloggt sein.

Daten verteilen:
Der Verbraucherzentrale Bundesverband rät, Google nicht alle Daten zu überlassen. Es gebe auch andere Suchmaschinen, andere soziale Netzwerke oder andere Speicherdienste für Fotos.

Daten aus dem Browser löschen:
Nutzer sollten den Browser so einstellen, dass eine Surf-Chronik oder -History mit Cookies und zwischengespeicherten Inhalten gar nicht erst angelegt oder zumindest beim Schließen des Browsers gelöscht wird.

(Quelle: stern.de)