Dienstag, 6. Dezember 2011

Over-the-Air-Update: Lifetab P951 bekommt Googles neueste Android 4.0 Version

Medion bestätigte nun auch über die offizielle Facebook-Seite, dass das Lifetab P9514 auch ein Software-Update auf Googles kommendes Android 4.0 (Ice-Cream-Sandwich) bekommen wird. Wann das Over-the-Air-Update genau ausgeliefert werden soll, ist allerdings noch unklar.

Link:

http://www.facebook.com/MEDIONDeutschland/posts/306154826072241

Googles Betriebssystem Android 3.2 auch auf neuem Aldi-Tablet-PC

Am Donnerstag bringt der Discounter Aldi seinen ersten Tablet-PC auf den Markt. Der Medion Lifetab P9514 positioniert sich mit einem Preis von 399 Euro als relativ günstige Alternative. Eine Besonderheit des Lifetabs ist das zehn Zoll große Multitouch-Display mit seiner Auflösung von 1280 mal 800 Pixeln, mit der selbst hochauflösendes Bild- und Videomaterial ausgegeben werden kann.
Zudem gibt es zwei Kameras – eine auf der Frontseite mit einer Auflösung von zwei Megapixeln, eine rückwärtige mit fünf Megapixeln. Das übertrifft das iPad 2 und das Galaxy Tab. Ebenfalls konkurrenzfähig ist der Speicher von 32 Gigabyte, der über Karten verdoppelt werden kann.
Zahlreiche Anschlüsse wie MicroUSB sorgen für Flexibilität. Mit Modulen für W-Lan und UMTS findet das Lifetab überall Anschluss. Die Laufzeit des Akkus soll acht Stunden betragen. Das Gerät wird mit vorinstallierten Programmen und Zubehör (Tasche, microUSB-Kabel, AKG-Ohrhörer, Netzteil, HDMI Adapter-Kabel, Reinigungstuch, ALDI TALK Starter-Set: inkl. SIM-Karte mit 10 EUR Startguthaben) verkauft.
In einem Test bescheinigt „Computer-Bild“ dem Tablet-Erstling, dass die guten Papierwerte auch im Alltag Bestand haben. Der Touchscreen-Bildschirm reagiere flüssig, bei Spielen sei das Medion-Gerät aber langsamer als das iPad 2.

(Quelle: aldi-nord.de / computerbild.de)

Samstag, 3. Dezember 2011

Iconia Tab A200 günstig und sinnvoll ausgestattet ab Januar 2012

Acer hat jetzt offiziell über sein Iconia Tab A200 gesprochen und dabei die Spezifikationen verraten.
Das Iconia Tab A200 kommt mit einem kapazitivem 10,1-Zoll-Touchscreen (1.280 x 800 Pixel), wiegt 720 Gramm und misst 260 x 175 x 12,4 Millimeter. Über Android 3.2 legt Acer seine eigene Benutzeroberfläche mit dem Namen "Acer Ring". Im Inneren des A200 rechnen ein 1-GHz-Dual-Core-Prozessor von ARM sowie Nvidias Tegra 2. Der Arbeitsspeicher ist 1 GByte groß, der permanente Speicher 8 oder 16 GByte. Durch den Micro-SD(-HC-)Kartenslot lässt sich zusätzlicher Speicher kostengünstig nachrüsten.
Bluetooth, eine 3,5-Millimeter-Klinke für Kopfhörer sowie ein USB-Anschluss werden ebenfalls geboten für ca. 300,- € ab Mitte Januar.

(Quelle: chip.de)

Gingerbread hat über 50 % Anteil bei den Android-Varianten

Android 2.3 Gingerbread hat erstmals die Marke von 50 Prozent geknackt: Knapp mehr als jedes zweite Android-Gerät läuft unter dieser Version. Das geht aus der aktuellen Statistik von Android Developers zur Verbreitung der verschiedenen Versionen von Googles Mobilbetriebssystem hervor. Die Website veröffentlicht im Zweiwochenrhythmus neue Zahlen. Die Betriebssystemversionen 2.3.3 bis 2.3.7 sind mittlerweile auf 50,1 Prozent der Geräte installiert.

(Quelle: Android Developers / zdnet.de).

Freitag, 2. Dezember 2011

Deutsche Android Smartphones bisher kaum mit Carrier IQ ausgestattet - App prüft, ob Überwachungssoftware im Hintergrund läuft

Für Android-Geräte steht mittlerweile eine App bereit, mit welcher untersucht werden kann, ob ein Smartphone „infiziert“ ist - Voodoo Carrier IQ Detector.
Während noch immer nicht sicher ist, was Carrier IQ überhaupt übermittelt und wer es einsetzt, hat der Entwickler François Simond aka supercurio eine App entwickelt, mit dem wenigstens untersucht werden kann, ob ein Smartphone ein Opfer der Spionage Software ist oder nicht. Die Voodoo Carrier IQ Detector-App befindet sich zwar noch in einer Beta-Phase, dennoch steht sie im Android Market bereits zur Installation bereit. Die Voodoo Carrier IQ Detector-App ist im Funktionsumfang sehr reduziert. Das Tool erkennt lediglich, ob die Carrier IQ-Software Bestandteil der Firmware ist, oder nicht. Das Resultat wird in einer Liste angezeigt. Wer Carrier IQ auf seinem Smartphone entdeckt, hat derzeit leider noch keine Möglichkeit sie zu entfernen.

Link:

https://market.android.com/details?id=org.projectvoodoo.simplecarrieriqdetector

(Quelle: thenextweb.com / t3n.de)

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Datenskandal: Provider installieren auf Smartphones Datenlogger zur "Überwachung des Netzwerkes und zur Analyse von Abstürzen"

Ein Android-Entwickler hat auf seinem Smartphone eine Software entdeckt, die heimlich sämtliche Nutzerdaten protokolliert und an seinen Mobilfunkprovider schickt. Spuren der Software sollen sich wohl auf allen gängigen Betriebssystemen befinden.
Laut einem Bericht der Zeit hat ein 25-jähriger Software-Entwickler namens Trevor Eckhart durch Zufall eine auf seinem HTC-Smartphone installierte Software entdeckt, die unsichtbar im Hintergrund mitläuft. Als er daraufhin genauere Untersuchungen unternahm, stellte sich heraus, dass diese Software unauffällig alle Aktivitäten seiner Smartphonenutzung protokollierte und im Anschluss daran die gesammelten Daten an seinen Mobilfunkprovider sendete. Ausgewertet wurden demnach sämtliche Tastatureingaben, sein genauer Aufenthaltsort, eingehende und abgehende Anrufe, sowie die Inhalte seiner gesendeten und empfangenen SMS. Auch das Aufrufen einzelner Apps wird genauestens festgehalten.
Die meisten in den USA verkauften Android-Geräte, Blackberrys und andere Smartphones haben Carrier IQ installiert, schreibt Wired.com. Auch der Internetdienst TheVerge hat gemeldet, dass Spuren dieser Software auf iOS-Geräten entdeckt worden sein sollen. Der Nutzer erfährt davon nichts. Allenfalls bei bestimmten Systemabstürzen fragt das Gerät, ob es eine entsprechende Fehlermeldung an den Hersteller oder den Provider senden darf. Denn dafür, sagt Carrier IQ selbst, wird die Software gebraucht. Sie soll helfen, die Qualität und Stabilität von Netzwerken und Hardware zu verbessern, indem sie Informationen über Abstürze und andere Fehlfunktionen sammelt. Tastatureingaben würden aber nicht aufgezeichnet, so Carrier IQ. HTC und der Mobilfunkanbieter Sprint haben in den USA ähnliche Erklärungen abgegeben. Das Video von Eckhart scheint aber zu belegen, dass das nicht die ganze Wahrheit ist. Eckhart zeigt darin, wie er auf seinem HTC Evo die Worte Hello World in die HTTPS-Suche von Google eingibt. Im Protokoll, das Carrier IQ anlegt, erscheinen diese Worte im Klartext. Das bedeutet, dass die Software Texteingaben sehr wohl aufzeichnet. Sie ist dabei sogar in der Lage, das HTTPS-Protokoll zu unterlaufen, indem sie jeden Buchstaben schon beim Eintippen speichert. HTTPS verschlüsselt erst beim Absenden des Textes.
Als Trevor Eckhart seine Erkenntnisse der Öffentlichkeit zugänglich machte, verklagte ihn Carrier IQ prompt auf Unterlassung und Schadensersatz in Höhe von 150.000 US-Dollar. Der 25-jährige wandte sich daraufhin hilfesuchend an die Datenschutzorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF), die sich in der Vergangenheit schon mit Google und Facebook erfolgreich angelegt hatte. Nachdem publik wurde, dass sich die Organisation der Sache angenommen hatte, machte Carrier IQ auf dem Absatz kehrt, pfiff die Anwälte zurück und entschuldigte sich ausdrücklich bei dem IT-Entwickler.In einem YouTube-Video erklärt der IT-Spezialist wie die Spionagesoftware Eingaben des Users aufzeichnet.
Fortgeschrittene Nutzer können versuchen, es selbst herauszufinden. Eckhart hat dazu eine eigene Software entwickelt, die Carrier IQ in Android-Geräten aufspüren soll. Die Webseite ist derzeit allerdings vollkommen überlastet.

Link YouTube:
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=T17XQI_AYNo

Webseite:
http://androidsecuritytest.com/features/logs-and-services/loggers/carrieriq/carrieriq-part2/

(Quelle: zeit.de / tomshardware.de)

Android wächst, Blackberry und Windows Phone verlieren

Android hat den US-Smartphonemarkt im dritten Quartal mit einem Marktanteil von 42,8 Prozent dominiert. Das sind 3,8 Prozentpunkte mehr als im Vorquartal. Apple kam den jüngsten Zahlen von Nielsen zufolge auf 28,3 Prozent, was einem Plus von 0,3 Punkten entspricht. Research In Motions Blackberry OS und Microsofts Windows Phone sowie Windows Mobile mussten hingegen Einbußen hinnehmen. Der Anteil der Blackberry-Smartphones ging zwischen Juli und September um 2,2 Punkte auf 17,8 Prozent zurück. Windows Mobile und Windows Phone 7 kamen zusammen auf 7,3 Prozent. Im zweiten Vierteljahr waren es noch 9 Prozent gewesen. HPs Palm und WebOS liefen auf 2,2 Prozent aller Smartphones (plus 0,2 Punkte), Symbian OS nur noch auf 1,7 Prozent (minus 0,3 Punkte). Führender Handyhersteller war erneut Apple. Den zweiten Platz sicherte sich HTC mit 20,3 Prozent, das damit Research In Motion überholte. Das taiwanische Unternehmen verkaufte im dritten Quartal mehr als ein Drittel aller Android-Smartphones sowie über die Hälfte aller Windows-Handys. Samsung erhöhte seinen Marktanteil auf 11 Prozent, während Motorolas Anteil auf 10,6 Prozent schrumpfte.

(Quelle: zdnet.de / Nielsen)