Donnerstag, 4. August 2011

Skype Update für Android

Vor rund fünf Wochen hatte Skype die Videotelefonie in seine Android-App integriert. Zur Verfügung stand die Funktion bislang aber nur für ausgewählte Smartphones. Version 2.1046 erweitert diese Liste nun beträchtlich. 17 weitere Android-Modelle kommen dank des Updates in den Genuss von Videogesprächen über WiFi- oder 3G-Datenverbindungen. Besonders die verschiedenen Modelle von HTC (Desire, Sensation, Flyer etc.) profitieren von dem Update.
Wer sein Gerät in der Liste nicht findet, braucht nicht zu verzagen. Läuft Android 2.2 (Froyo) auf dem Android-Ziegel, kann die Video-Funktion in den Skype-Settings manuell aktivieren. Taucht die Option „Enable video calling“ in dem Menü allerdings nicht auf, unterstützt das Smartphone die Funktion leider nicht. Die Skype-App ist kostenlos und kann im Android Market heruntergeladen werden.

(Quelle: Android Market / skype.com)

Verschwörung gegen Android?

Google-Justiziar David Drummond glaubt, dass mit dem Erwerb der Patente des bankrotten Netztechnikunternehmens Nortel die Gruppe um Apple, Microsoft, Sony, Oracle eine "feindliche organisierte Kampagne" gegen das Google-System begonnen haben.
Patente seien eigentlich dazu bestimmt, Innovationen zu fördern, schrieb Drummond in seinem Blog. "Aber seit kurzem werden sie als Waffe benutzt, um sie zu stoppen." Bei einem Smartphone seien bis zu 250.000 oft fragwürdige Patentansprüche zu beachten. "Unsere Wettbewerber wollen eine 'Steuer' für diese fragwürdigen Patente erheben, die Android-Geräte für die Verbraucher teurer machen würde."
Google zufolge würden die Konkurrenten Patente nur erstehen, um über sie quasi dauerhaft eine Art Gebühr von Google zu erhalten und einen freien Markt für Innovationen zu verhindern. Das US-Justizministerium hat mit einer Untersuchung zum Verkauf der Nortel-Patente begonnen.

(Quelle: ZDNet.de)

Mittwoch, 3. August 2011

Android bei fast 50 Prozent Marktanteil bei Smartphones

Googles Mobilbetriebssystem Android hat sich im zweiten Quartal 2011 48 Prozent am weltweiten Smartphone-Markt gesichert. Zu diesem Ergebnis kommen die Marktforscher von Canalys. In den Monaten von April bis Juni wurden insgesamt 107,7 Millionen Smartphones verkauft - 73 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Canalys zufolge entfielen 39,8 Millionen Einheiten auf die Region Asien-Pazifik, 35 Millionen Geräte auf Europa, den Nahen Osten sowie Afrika (EMEA). In Nord- und Südamerika gingen rund 32,9 Millionen Smartphones über die Ladentische.
Canalys analysiert die Verkäufe in 56 Ländern weltweit. In 35 Nationen liegt Android mittlerweile an der Spitze. Im zweiten Quartal wurden 51,9 Millionen Geräte mit Googles Mobilbetriebssystem verkauft. Das entspricht einem Wachstum von 379 Prozent im Jahresvergleich. Am beliebtesten ist das OS in Südkorea, wo es 85 Prozent Marktanteil hält. Auf Platz zwei liegt Taiwan mit 71 Prozent.

(Quelle: Canalys / zdnet.de)

Trojaner für Android speichert Telefon-Gespräche

Das Sicherheitsunternehmen CA Security Team warnt heute vor einem neuen Trojaner, der sich auf Android-Geräten einnistet. Während eine ältere Version des Virus bereits ein- und ausgehende Anrufe und deren Gesprächsdauer mitloggen konnte, kämpft die neue Malware nun mit härteren Bandagen. Laut den Sicherheitsexperten ist der neue Trojaner sogar imstande, Telefon-Gespräche aufzuzeichnen und legt diese im AMR-Format auf SD-Speicherkarten ab.
Der Trojaner legt außerdem eine Konfigurationsdatei auf dem befallenen Gerät ab, in der sich Informationen zum Remote-Server und die zugehörigen Parameter finden. Mit Hilfe dieser Datei könnten die aufgezeichneten Gespräche automatisch auf einen Ziel-Computer geladen werden, ohne dass der Smartphone-Benutzer etwas davon merkt.
Der neue Android-Trojaner versteckt sich laut Blogger Dinesh Venkatesan hinter einer Installationsanfrage, die denen von herkömmlichen Apps zum verwechseln ähnlich sieht. Stimmt der Nutzer der angeblichen App-Installation zu, nistet sich der Virus auf dem Android-Smartphone ein. Anschließend werden alle geführten Telefongespräche automatisch aufgezeichnet und abgespeichert.

(Quelle: pcwelt.de)

Dienstag, 2. August 2011

Zeitplan Updates für Android & Co.

Geplante Android-Updates


Viele Tablets benötigen noch Updates, um neue bzw. verbesserte Funktionen anbieten zu können. Microsoft dürfte erst mit Windows 8 richtig auf den Tabletzug aufspringen.

(Quelle: chip.de)

Montag, 1. August 2011

Google kauft IBM Patente als Schutz vor Klagen gegen Android

Google hat von IBM genau 1030 Patente erworben. Gegenwärtige und noch kommende Patentklagen sollen nun leichter abzuwehren sein. Wie viel Google für die neuen Patente an IBM bezahlt hat, wurde nicht veröffentlicht. Die Patente sollen die Art berühren, wie softwareseitige Prozesse in der Architektur von Chips ablaufen und dort neue Prozese anstoßen, außerdem Web-Datenverarbeitung und Datenbankprozesse.
Doch eins scheint sicher zu sein: Google will angeblich mit den neuen Patenten vor allem sein Android-System schützen, berichteten Magazine wie das Wall Street Journal. Derzeit ist der Konzern wegen Android mit vielen großen Konkurrenten im Rechtsstreit. Allen voran Oracle, Apple und Microsoft.

In den USA sind Patent-Prozesse teuer und langwierig, deshalb begegnen die beschuldigten Firmen einer Patentklage gern mit einer Gegenklage. Doch dazu muss man natürlich Patente besitzen, mit denen man eine solche Gegenklage begründen kann. Google hatte bis zu diesem IBM-Deal nur 701 Patente im Portfolio. Zum Vergleich: Microsoft hat allein im letzten Jahr 3.121 Patente angemeldet. 

(Quelle: Wall Street Journal / chip.de)

HP zahlt für die Portierung von Apps auf webOS

Das Interesse der Entwickler an HPs webOS-Plattform scheint geringer als bislang angenommen zu sein. Denn wie die Wirtschaftswoche berichtet, hat das Unternehmen die Portierung zahlreicher bekannter Applikationen anderer Systeme finanziert.
Mit diesem Schritt will HP insbesondere die Attraktivität des seit wenigen Tagen lieferbaren Tablets TouchPad steigern. Als Mittelsmann dient dabei das Berliner Unternehmen YOC, welches unter anderem für Apples iOS zahlreiche Programme im Auftrag bekannter Firmen entwickelt hat.
Gründe hierfür dürften unter anderem der ausbleibende Erfolg des Pre 2 sowie die späte Einführung des TouchPad sein.

(Quelle: Wirtschaftswoche / computerbase.de)